Hanfprotein – König des pflanzlichen Proteins

Hanfprotein – König des pflanzlichen Proteins von

Eine ausreichende Versorgung mit Proteinen ist für den menschlichen Körper unabdingbar und wird oft über den Verzehr von tierischem Eiweiß abgedeckt. Veganer oder Verbraucher, die aus gesundheitlichen Gründen die Aufnahme von tierischen Produkten einschränken wollen, sind auf Alternativen angewiesen. Die Alternative lautet pflanzliches Eiweiß. Unter den verschiedenen Optionen gilt Hanfprotein als der König des pflanzlichen Eiweißes.

So weist es beispielsweise alle für den Menschen essenziellen Aminosäuren auf und ist damit ein vollständiges Eiweiß. Außerdem ist es reich verzweigtkettigen Aminosäuren, welche für Muskelaufbau wichtig sind.

Was Hanfprotein von anderen Proteinen unterscheidet: Es hat eine ausgesprochen hohe Bioverfügbarkeit, die vor allem auf die zwei in ihm enthaltenen Proteintypen zurückzuführen ist.

 

Die Bioverfügbarkeit von Hanfprotein ist optimal

Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß und so sagt die reine Proteinmenge eines Lebensmittels zunächst nur wenig aus. Wichtiger ist, wie gut das Eiweiß vom menschlichen Körper aufgenommen werden kann. Grundsätzlich sind sich Ernährungsexperten einig, dass tierisches Protein vom Körper des Menschen am einfachsten aufgenommen werden kann, da es dem eigenen Protein sehr ähnelt. Bei pflanzlichem Eiweiß sind die Ähnlichkeiten und daher die Bioverfügbarkeit weniger hoch.

Hanfprotein bildet aufgrund seiner zwei Proteintypen eine goldene Ausnahme. 65 % des Protein bestehen aus Globulin Edestin, die restlichen 35 % aus Albumin. Die erstgenannte, Globulin Edestin, ist die im menschlichen Körper dritthäufigste Eiweißgruppe. Sie sind vor allem verantwortlich für ein starkes und funktionierendes Immunsystem und bilden Antikörper. Als Transportprotein sorgt es gleichzeitig für einen zuverlässigen Eisentransport.

Die Ähnlichkeit mit körpereigenem Protein sorgt für die hohe Bioverfügbarkeit von Globulin Edestin und dafür, dass dies vom Körper aufgenommen werden kann, ohne dass Abbauprodukte entstehen. Bei weniger gut verfügbarem Eiweiß können die Abbauprodukte des Verarbeitungsprozesses Nieren und Leber belasten.

 

Hanfprotein im Vergleich zum Sojaprotein

Weil die Möglichkeiten Eiweiß aus pflanzlichen Quellen aufzunehmen so vielfältig sind, liegt ein Vergleich mit anderen auf der Hand. Sojaprotein gehört zu den am meisten verzehrten, pflanzlichen Proteinquellen. Im Vergleich zu Hanfprotein weist es tatsächlich mehr Protein auf – dennoch hat das Protein aus der Hanfpflanze in einigen Vergleichen ganz klar die Nase vorn.

So enthält Soja beispielsweise auch Trypsininhibitoren, also Stoffe, welche das Verdauungssystem Trypsin hemmen. Die Folge ist, dass das Protein nicht vollständig verdaut werden kann und somit die Verfügbarkeit für den Körper sinkt.

Außerdem ist Hanf, anders als Soja, frei von Oligosacchariden. Diese Kohlehydrate können bei darmempfindlichen Personen eine blähende oder durchfallauslösende Wirkung haben. Hanfprotein ist demnach schonender für den Darm.

 

Nährstoffe von Hanfprotein

Die Nährstoffe können je nach Anbieter schwanken. Um auf gute Qualität frei von Schadstoffen zu setzen ist die Bio-Variante immer zu bevorzugen. Hier ein Beispiel zur Orientierung.

Nährstoffe pro 100 Gramm

Energie285 kcal
Eiweiß29 g
Fett7,8
- davon gesättigte Fettsäuren1 g
Kohlenhydrate2,7 g
- davon Zucker2,7 g
Ballaststoffe29 g

 

Die Wirkung von Hanfprotein

Hanfprotein kann bei richtiger Anwendung einen positiven Effekt auf den Körper haben. Hier eine kleine Auswahl auf die Auswirkungen bei regelmäßiger Einnahme.

Das Verhältnis essenzieller Fettsäuren ist bei Hanfprotein genau auf den menschlichen Körper abgestimmt. Fettsäuren liefern mehr Energie als Kohlehydrate, fördern und regulieren aber gleichzeitig den Stoffwechsel und sorgen für einen höheren Energiebedarf. Das ist sinnvoll für Sportler und Menschen, die durch Sport und eine Ernährungsumstellung abnehmen wollen.

Hanfprotein ist reich an Ballaststoffen. Diese sorgen für ein lang anhaltenden Sättigungsgefühl, verbessern die Verdauung und können so beim Abnehmen helfen. Außerdem beugt eine ausreichende Versorgung mit Ballaststoffen Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes mellitus vor. Ihr Einfluss in einer ausgewogenen Ernährung ist nicht zu unterschätzen.

Das Edestin fördert den Aufbau von Muskeln, weswegen Hanfprotein vor allem bei Bodybuildern sehr beliebt ist. Nach längerer Krankheitsphase mit wenig Bewegung kann es auch genutzt werden, um die Regeneration von Muskeln zu fördern.

Hanfprotein enthält eine große Menge an Magnesium, welches sich positiv auf den Blutdruck auswirkt. Außerdem senkt Magnesium den Cholesterinspiegel und kann damit das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senken.

• Alpha-, Beta-und Gamma-Globuline können abgestorbenes Gewebe resorbieren und die Entstehung von neuem fördern. Damit tragen sie zu einem verbesserten Immunsystem bei. Die Globuline sind ebenfalls im Hanfprotein nachweisbar.

Ein Mangel an Eisen und Zink sorgt beispielsweise für Blutarmut, Haarausfall und höhere Entzündungswerte. Da Hanfprotein reich an diesen Mikronährstoffen ist, trägt es einen guten Teil zur ausreichenden Versorgung des Körpers bei.

 

Anwendung von Hanfprotein

Hanfprotein entsteht durch das Zermahlen und Verarbeiten von Hanfsamen und wird als Pulver angeboten. Diese Form macht es vielseitig einsetzbar. Beispielsweise als Zutat im Smoothie, als Backzutat in Proteinriegeln oder eingerührt in Mandelmilch. Bei regelmäßiger Anwendung sind etwa 3-5 Teelöffel pro Tag empfohlen. Je höher die körperliche Belastung, desto höher darf auch die Dosis sein. Wenn du vor hast Hanfprotein online zu kaufen, dann können wir dir folgendes Produkt empfehlen:

 

Zusammengefasst können wir feststellen, dass Hanfprotein nicht nur aus veganer Sicht optimal ist. Durch seine tolle Bioverfügbarkeit, ist es für alle Kraftsportler das perfekte Eiweißpulver. Und selbst für alle nicht Sportler lohnt sich die Einnahme des natürlichen Proteinpulver, da es mehr als gesund ist.

 

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