Moringa – Wirkung des Wunderbaumes

Moringa – Wirkung des Wunderbaumes von 2 Kommentare

Moringa ist in aller Munde. Nicht nur im Gespräch, auch in unserer Ernährung spielt die nordindische Pflanze, die auch als „Wunderbaum“ bezeichnet wird, zurzeit eine entscheidende Rolle. Moringa ist in Mode gekommen. Ob zu Recht, das zeigt eine genauere Betrachtung der Moringa Wirkung.

Hier die Moringa Wirkung im Überblick:

•    Moringa scheint eine Unterernährung zu vermindern
•    Es zählt zu einem der besten Vitamin E Quellen und unterstützt damit unsere Immunabwehr
•    Moringa hat den höchsten Vitamin B2 – Gehalt
•    Die Kohlenhydrate in Moringa lassen den Blutzuckerspiegel weniger stark hochschnellen und können somit gut für Diabetiker geeignet sein.

 

Die Moringa Wirkung gegen Unterernährung

Ursprünglich beheimatet ist der Moringa oleifera in Nordindien. Hier wird die Moringa Wirkung vor allem in der traditionellen Heilmedizin geschätzt. 300 Krankheiten soll Moringa nach dem Glauben der Inder heilen können. Heutige Studien rechnen Moringa zwar nicht ganz so viele Wunder an, dennoch ist der „Wunderbaum“, bei Ernährungswissenschaftlern hoch geschätzt. Vor allem, da Moringa eine Wirkung gegen Unterernährung vorweisen kann. Dies fanden Wissenschaftler und Ärzte in einer breitflächigen Studie heraus. Sie gaben Kindern sowie schwangeren und stillenden Frauen in Entwicklungsländern regelmäßig Moringa – und die Wirkung war durchschlagend. Bei allen mit Moringa behandelten Menschen konnte eine signifikant geringere Unterernährung verzeichnet werden.

 

Welchen Nutzen hat Moringa für uns?

Im ersten Moment scheint die positive Wirkung von Moringa auf Unterernährung für die westlichen Länder, in denen wir in der Regel Nahrung im Überfluss haben, vernachlässigbar. In bestimmten, medizinischen Bereichen haben wir jedoch auch hier mit dem Problem der Unterernährung zu kämpfen. Krebspatienten nehmen zum Beispiel während einer Chemotherapie oft stark ab, ebenso geht es AIDS-Kranken und Patienten mit einer ausgeprägten Magersucht. Da Moringa die Wirkung hat, dass Unterernährung gezielter bekämpft und Nährstoffe aus anderer Nahrung besser aufgeschlüsselt werden können, kann der „Wunderbaum“ an dieser Stelle einen wertvollen Beitrag leisten.

 

Moringa Wirkung einzelner Bestandteile

Aus botanischer, medizinischer und ernährungsphysiologischer Sicht weist der Moringa nahezu ein Alleinstellungsmerkmal auf. Es kommt nicht oft vor, dass alle Teile einer Pflanze von dem Menschen genutzt werden können. Beim Moringa ist die Wirkung zudem je nach Baumbestandteil auch noch unterschiedlich, sodass beispielsweise die Blätter für andere Zwecke genutzt werden können, als die Wurzeln.

Letztere stehen zum Beispiel in dem Ruf, antibakteriell zu wirken und somit gute Dienste bei Krankheiten zu leisten, die auf Bakterien beruhen. Moringarinde kann verzehrt gegen Magenschmerzen helfen und auch Moringasamen haben eine Wirkung, die an Antibiotika erinnert.

 

Worauf beim Kauf von Moringa Pulver und Co achten?

Wer von der Moringa Wirkung überzeugt ist und sich nun entschieden hat Moringa Pulver oder ein anderes Produkt vom indischen Wunderbaum zu kaufen, sollte auf ein paar Dinge achten. Wie alle Pflanzenpulver, handelt es sich um ein reines (rohes) Naturprodukt. Um wirklich die positiven Eigenschaften des Produktes zu erhalten, ist es wichtig, auf unbelastete Produkte zurückzugreifen. Daher sollte stets darauf geachtet werden, dass es sich um Bio-Produkte handelt, die frei von Pestiziden und anderen Giftstoffen sind. Nur so tust du deinem Körper mit Moringa Pulver etwas Gutes.

 

Moringa Pulver, Tee und Kapseln

Die positive Moringa Wirkung kann man auf verschiedenen Wegen erfahren. Eine Möglichkeit wäre es, einen eigenen Moringabaum im Garten anzupflanzen. Die Blätter können als Gemüse roh oder gekocht gegessen werden. Auch die Samen mit ihrem meerrettichähnlichen Geschmack veredeln Gerichte. Um die Blätter haltbar zu machen, kann man sie trocknen und entweder dann als Moringa Tee aufgießen oder auch zu einem Pulver verarbeiten. Dieses Pulver kann als Gewürz verwendet, oder auch als Tee aufgebrüht werden.

Wer die Möglichkeit eines eigenen Baums nicht hat, für den bietet der Handel vor allem vorbehandelte Moringa-Produkte an. Presslinge oder Moringa Pulver sind die am weitesten verbreitete unter ihnen. Genau wie beim selbst Hergestelltem, kann Moringa Pulver zum Würzen von Speisen verwendet werden. Vor allem für grüne Smoothies, in Soßen, Dips oder Dressings passt das grüne Pulver sehr gut.

Als Alternative zum Pulver gibt es Moringa Tee. Diesen gibt es entweder als „Natur“ – und erinnert an Kräutertee. Er ist aber auch aromatisiert mit Fruchtgeschmack erhältlich.
Wem der Geschmack des Tees und Pulvers gar nicht zusagt, aber dennoch von der Moringa Wirkung profitieren möchte, kann auf Moringa Kapseln oder Presslinge setzen. Diese bestehen aus dem Blattpulver und werden einfach mit etwas Flüssigkeit geschluckt.

Bei all diesen Produkten handelt es sich vor allem um eine mineral- und vitaminreiche Nahrungsergänzung. Aufgrund seiner Zusammensetzung gilt Moringa gemeinhin als Superfood, kann also mit einer deutlich geringeren Menge als viele andere Lebensmittel den Nährstoffbedarf eines Menschen decken.

Welche Inhaltsstoffe dies genau sind, das unterscheidet sich je nach Moringa-Produkt und Herstellungsart stark. Ein Blick auf das Etikett des jeweiligen Moringa Pulvers oder Moringa-Pressling gibt Aufschluss.

 

Moringa Nebenwirkungen

Nachdem wir nun einiges über die Wirkung von Moringa gehört haben, bleibt die Frage, ob Moringa auch Nebenwirkungen verursachen kann. Für die Pflanze selbst sind bis dato allerdings noch keine Nebenwirkungen bekannt und auch Allergien sind im Zusammenhang mit Moringa erstaunlich selten. Da jedoch medizinisch belegte Verzehrempfehlungen derzeit noch fehlen, ist es ratsam, sich an die auf den Packungen der jeweiligen Moringa-Produkte angegebenen Mengen zu halten.

 

Quellen:

„Moringa“-Projekt gegen Unterernährung

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3290775/

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