Moringa Erfahrungen: Das kann das Wunderbäumchen

Moringa Erfahrungen: Das kann das Wunderbäumchen von 0 Kommentare

Dicke, knorrige Stämme, die sich nach oben in dünnes Geäst verzweigen: Moringa wächst als Baum oder Strauch von Indien bis Afrika. Sprechen wir vom Superfood Moringa, ist üblicherweise Moringa oleifera gemeint. Produkte dieser Art werden bei uns vor allem als nährstoffreiches Pulver verkauft.

Die reichlich enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe können sich positiv auf unseren Körper auswirken und sollen zum Beispiel die Leistungsfähigkeit steigern; Moringa wird deshalb als Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter. In asiatischen und afrikanischen Ländern wird Moringa als Heilpflanze eingesetzt.

Positive Wirkungen, die Moringa zugeschrieben werden, sind unter anderem:

  • Regulierung von Bluthochdruck
  • Stabilisierung des Kreislaufs
  • Verbesserung des Schlafes
  • Kräftigung der Haare

Und das ist noch nicht alles: Viele Menschen berichten von einer Verbesserung ihrer Lebensqualität durch Moringa.

 

Moringa Erfahrungen von Anwendern

Noch vor wenigen Jahren war der Baum hierzulande so gut wie unbekannt; inzwischen haben relativ viele Menschen mit Moringa Erfahrungen gemacht. In Rezensionen, Foren und Blogs findet man zahlreiche Berichte, Hinweise und Tipps.

Das Besondere an Moringa: So gut wie alle Teile des Baumes – Früchte, Rinde, Samen und Blätter – können verwendet werden. Bei uns sind vor allem die kräftig grünen Blätter gefragt. Sie werden zerrieben als Pulver, Kapseln oder Presslinge verkauft oder geschnitten als Teeblätter vertrieben.

 

Tee, Pulver oder Kapsel?

Moringa-Tee gibt es aus verschiedenen Anbaugebieten von Teneriffa bis Jamaika. Die Erfahrungsberichte der Käufer sind interessant: Einige berichten, dass sie mit dem Tee bei Husten, Kreislaufproblemen und Entzündungen gute Erfahrungen gemacht haben, außerdem soll er einen erholsamen Schlaf fördern.

Das Pulver eignet sich prima als Zusatz in Säften, Müslis, Shakes, Grüne Smoothies und Salatsoßen. Nimmt man es regelmäßig ein, kann es Haare und Fingernägel kräftigen und schneller wachsen lassen. Diese Wirkung wird auch Haarpflegemitteln mit Moringaextrakt zugeschrieben; erhältlich sind zum Beispiel Shampoo und Conditioner

Pulver wie Kapseln stärken nach Aussage verschiedener Anwender das Immunsystem, regen die Verdauung an und geben mehr Energie. Menschen, die schon mit Moringa Erfahrungen gemacht haben, sagen außerdem: Moringa verschönert das Hautbild, wirkt ausgleichend und fördert das Wohlbefinden. Wir hingegen können das weder bestätigen noch verneinen.

Das Pulver der Moringablätter bringt es übrigens auf einen recht hohen ORAC-Wert, das heißt, es hat eine hohe antioxidative Fähigkeit und kann somit viele freie Radikale abfangen.

Den höchsten Nährstoffgehalt haben natürlich die frischen Blätter, die sind bei uns aber nicht zu bekommen, wenn man nicht gerade einen Moringabaum im Wintergarten stehen hat. Abwegig ist das übrigens nicht: Im Internet findet man diverse Anleitungen für die Aufzucht eines eigenen Baumes.

 

Moringa als Heilpflanze

Viele Kulturen setzen Moringa seit jeher als Heilmittel gegen zahlreiche Krankheiten ein. Im Ayurveda zum Beispiel werden Moringa zahlreiche heilende Wirkungen zugesprochen – kein Wunder: Der Baum kommt wie diese traditionelle Heilkunst ursprünglich aus Indien.

Bluthochdruck, Entzündungen, Unterernährung, Immunschwäche, Diabetes – bei diesen und vielen weiteren Problemen soll Moringa helfen können. Von einer Bluthochdruck senkenden Wirkung berichten übrigens auch bei uns immer wieder Menschen, die mit Moringa Erfahrungen gemacht haben. In Untersuchungen soll sich Moringa außerdem positiv auf die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel ausgewirkt haben, umfassende repräsentative Studien stehen jedoch noch aus.

Dort, wo die Moringabäume wachsen, kommen Blätter und Früchte auch als nährstoffreiches Gemüse auf den Teller, zum Beispiel in Suppen und Currys. Die Früchte sehen aus wie lange Bohnen; sie werden bis zu 70 Zentimeter lang und heißen auch Drumsticks.

Im Deutschen wird Moringa auch Meerrettichbaum genannt. Diese Bezeichnung kommt vom Geruch der Wurzeln: Sie enthalten Senfölglykoside und riechen deshalb stark nach Meerrettich. Senföle wirken antibakteriell, in einigen Ländern werden die zerriebenen Moringawurzeln entsprechend eingesetzt.

 

Ist Moringa auch etwas für mich?

Menschen, die Probleme haben, über die tägliche Ernährung ihren Nährstoffbedarf zu decken, können Moringa ergänzend einnehmen. Dabei gilt natürlich: Wie alle Superfoods kann auch Moringa nicht für sich alleine betrachtet werden, man sollte sich also nicht nur auf ein Produkt verlassen – die Mischung macht’s.

Nicht zuletzt ist Moringa neben anderen nährstoffreichen Pflanzen eine schöne Ergänzung für alle, die ihren Speiseplan um exotische Superfoods bereichern möchten.

 

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Quellen:

„Moringa“-Projekt gegen Unterernährung

http://www.naturundheilen.de/forum/beitraege/pflanzenheilkunde/moringa_oleifera/

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