7 Tipps für mehr Bewegung im Alltag

von 11. Mai 2016 3 Kommentare

Wer mehr Bewegung im Alltag möchte, kann dies auf verschiedenste Art und Weise angehen. In diesem Artikel möchte ich Euch meine Top 7 vorstellen. Über Ergänzungen von Euch, würde ich mich sehr freuen. Mehr Bewegung heißt mehr Kalorienverbrauch, mehr Energie und ein besseres Lebensgefühl. Studien haben gezeigt, dass Bewegung für die Gesundheit essentiell ist.

Sport sollte man deswegen ab und zu treiben. Die effektivste Art Sport zu betreiben ist Functional Training, hier verbrennt man die meisten Kalorien und baut gleichzeitig Muskeln auf. Grundsätzlich muss man wissen, dass der Grundumsatz eines gesunden Menschen, der keine Medikamente einnimmt und keine Stoffwechselkrankheiten besitzt, von mehreren Faktoren abhängt. Der Wichtigste ist jedoch die körperliche Aktivität, die man wie folgt zu einer Formel zusammenfassen kann:

 

Treppensteigen

Treppensteigen für mehr Bewegung

Bettlägeriger Mensch: 27 Kalorien mal Körpergewicht
Normalos: 30 Kalorien mal Körpergewicht
Aktive: 33 Kalorien mal Körpergewicht
Sportliche: 36 Kalorien mal Körpergewicht
Leistungssportler: 39 Kalorien mal Körpergewicht

 

Der Grundumsatz ist der Kalorienverbrauch, der die Karre am Laufen hält. Also quasi das Standgas, ohne jegliche Bewegung, welches nur dafür sorgt, dass der Motor nicht ausgeht. Das heißt aber auch, dass die andere Hälfte des Verbrauchs von den Tätigkeiten kommen muss, die wir über den Tag verteilt tun. Gut, dass jede Tätigkeit zählt. Denn wer hätte gedacht, dass man auch beim Essen Kalorien verbraucht, wenn auch nur eine pro Minute.

Einige Tipps sind wahrscheinlich schon bekannt, aber wieder in Vergessenheit geraten, andere hingegen sind neuer und nicht weniger nützlich.

 

1. Der Weg ins Büro

Klar weiß jeder, dass er mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren sollte, anstatt mit dem Auto oder der Straßenbahn. Wer das hinbekommt, der tut sich damit einen riesigen Gefallen. Auf einer 30-minütigen Strecke verbraucht ein 1,80 großer und 30 Jahre alter Mann mit 75 Kilo, ca. 130 Kalorien (kcal). Also 260 Kalorien pro Tag. Bei diesem durchschnittlichen Mann entspricht dies mehr als 20 Prozent seines Kalorienumsatzes, den er verbrauchen sollte. Frauen verbrauchen ein Zehntel weniger an Kalorien als Männer, weil sie weniger Muskelmasse haben als diese.
Jetzt denkt sich mit Sicherheit jeder, dass das nur bei schönem Wetter oder überschaubaren Strecken geht. Ja und nein. Wenn man eine Haltestelle vorher aussteigt und beim Rückweg wieder eine später einsteigt, dann erzielt man einen ähnlichen Effekt. Das Gleiche kann man auch mit dem Auto umsetzen, indem man weiter vom Ziel entfernt parkt und den Rest zu Fuß geht. Hier hat man wahrscheinlich den größten Hebel um Bewegung im Alltag zu integrieren.

 

2. Aufzug vs. Treppen

3 Minuten Treppen hochgehen sind schon 15 Kalorien. Wenn man erst mal damit angefangen hat, wird einem der Aufzug völlig absurd vorkommen, denn er hält einen davon ab sich zu bewegen. Erst ab dem 7. Stock sollte man darüber nachdenken, diese technische Errungenschaft in Anspruch zu nehmen. Jegliche Bewegung, die wir natürlich in den Alltag integrieren können, sollten wir dankbar nutzen. Auf lange Sicht wird einem der Körper das zigfach danken.

 

3. Bewegung in der Mittagspause

„Nach dem Essen sollst Du ruhn oder 1000 Schritte tun.“ Bei Letzterem kann man in 10 Minuten ganz einfach 37 Kalorien verbrennen und hat auch wieder den Kopf frei für die Arbeit und fühlt sich einfach besser. Gestalte die Mittagspause auf jeden Fall aktiver und sitze nicht auch noch in der Pause vor dem Rechner.

 

4. Beim Fernsehschauen

Du schaust gerne Dokus, Serien oder sonst irgendwas im Fernsehen an? Wie wäre es mit ein paar einfachen Übungen nebenher oder in der Werbepause? Zeit auf dem Sofa ist immer noch genug. Seilhüpfen, Liegestütze oder einfach ein bisschen Planking. Das sorgt für Körperspannung, besseres Bindegewebe und einfach mehr Muskelmasse. Muskelmasse spielt beim Grundverbrauch eine entscheidende Rolle. Wer Muskeln aufbaut, der macht aus seinem Körper ein Sportwagen, der permanent mehr Sprit verbraucht. Um uns also von einem „Normalo“ zu einem „Sportlichen“ zu machen, bedarf es Muskeln. Wer hingegen gar nichts macht, der wird zur lahmen Ente, die erst weniger verbraucht und dann auch noch weniger bewegt wird.

 

5. Beim Zähneputzen

Wer die Zeit auch während des Zähne Putzens nutzt, kann mit einem entspannteren Gefühl in den Tag starten. Während des Zähneputzen Kniebeuge zu machen – das ist wahrscheinlich die effektivste Übung, die währenddessen gemacht werden kann.

 

6. Unter der Dusche

Das Zauberwort heißt hier Körperspannung. Man versetzt einige Muskelpartien in so heftige Körperspannung, bis man nicht mehr kann. Im Grunde genommen ist dies die kostenlose Variante des EMS (elektronische Muskelstimulation) und man kann es überall und zu jeder Zeit machen. Dies führt zu Muskelaufbau und es soll auch dabei helfen, die Muskelpartien besser zu definieren, was auch interessant sein dürfte für Leute, die bereits Kraftsport machen.

 

7. Im Büro

Öfters aufstehen, hilft dem Rücken Verspannungen zu lösen. Es hat außerdem positive Auswirkungen auf den Kreislauf und man fühlt sich einfach besser. Wer keine Beschwerden hat, bewegt sich logischerweise auch mehr im Alltag. Am besten bei Fragen direkt ins Büro des Kollegen spazieren, anstatt ihn anzurufen. Manche Kollegen sollte man vielleicht telefonisch vorwarnen, anstatt einfach bei ihm reinzuschneien. Bauchmuskelübungen mit Körperspannung kann man hingegen jederzeit vor dem Rechner machen. Sogar Yoga im Büro ist möglich und sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren.

Wer seinen Grundumsatz und den Kalorienverbrauch für jede Bewegung berechnen möchte, der kann den Fitrechner benutzen. Wichtig ist zu wissen, dass sich die Werte mit dem Fitnessgrad schnell verändern. Also weniger rechnen und mehr bewegen im Alltag.

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