Acerola

Acerola von 24. November 2016 0 Kommentare

Acerola steht bei uns immer häufiger in Form von Saft in den Regalen. Es soll die Immunabwehr stärken und somit die Gesundheit fördern. Grund genug für uns, einmal genauer hinzuschauen, was Acerola genau ist, wo es herkommt und was es mitbringt, um in diesen Ruf zu kommen.

Die Acerola ist eine Steinfrucht, die vermutlich aus Yucatán stammt. Heute wird sie vor allem in Mexiko, Guatemala, Jamaika und Brasilien angebaut, da sie generell ein feucht-subtropisches Klima benötigt. Die kleinen, rot bis rot-orangenen Früchte wachsen an immergrünen Bäumchen, die etwa 1 – 3 Meter hoch werden. Aufgrund des Aussehens der Früchte werden sie auch häufig Acerolakirsche genannt. Weitere Bezeichnungen sind unter anderem Azerola, Ahornkirsche, Antillenkirsche, Puerto-Rico-Kirsche. Die Frucht reift innerhalb eines Monats heran und man kann bis zu viermal im Jahr Acerola ernten.

 

Inhaltsstoffe der Acerola Frucht

Das Fruchtfleisch der Steinfrucht schmeckt leicht säuerlich und ist sehr saftig. Es besteht zu 80 Prozent aus Flüssigkeit. Und der Saft der Acerolakirsche hat es in der Tat in sich. Denn die Acerola ist die Vitamin C – reichste Frucht der Welt. Auf 100 g Acerola kommen etwa 1.700 – 2.200 Milligramm des Vitamins. Daraus leiten sich auch schon ein großer Teil der gesundheitsfördernden Eigenschaften der Acerolakirsche ab. Sie unterstützt das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheiten. Außerdem ist Vitamin C ein hochwirksames Antioxidant, welches im Körper freie Radikale einfängt, die sonst die Zellen schädigen würden.

Neben viel Vitamin C hat die kleine Kirsche aber noch mehr zu bieten:

  • Provitamin A
  • Vitamin B1 und B2
  • Niacin
  • Eiweiß
  • Eisen
  • Phosphor
  • Kalzium

 

Acerola Wirkung

Vitamin C ist nicht nur ein gutes Mittel, um einem Schnupfen vorzubeugen. Hat unser Körper zu wenig, ist er schlicht nicht mehr richtig leistungsfähig. Müdigkeit, leichte Depressionen, trockene Haut, Migräne, niedriger Blutdruck oder Neigung zu Entzündungen sind nur einige der Symptome. Der Extremfall wäre dann Skorbut, woran man auch sterben kann. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, heute einen lebensbedrohlichen Vitamin C – Mangel zu bekommen recht gering. Dennoch sollte jeder auf eine ausreichende Menge achten.

Denn Vitamin C schützt die Wände der Arterien, hilft bei der Entgiftung der Leber, fördert die Eisenresorption, unterstützt die Senkung eines zu hohen Blutdrucks oder gleicht bei Diabetes den Blutzuckerspiegel aus.

Durch die antioxidante Wirkung des Vitamins und seine Rolle bei der Colagenproduktion des Körpers macht Vitamin C aber nicht nur gesund und fit, sondern auch schön, indem es hilft, Faltenbildung zu verhindern und vorhandene Falten zu glätten.

 

Acerolapulver und Acerolasaft

Nun werden eventuell einige stutzig, dass sie noch nie Acerolakirschen im Laden gesehen haben, wo sie doch so gesund sind. Das liegt daran, dass es bei uns keine frischen Acerola zu kaufen gibt. Der Grund ist ihre empfindliche Schale und schnelle Verderblichkeit. Acerola müssen sehr zügig nach der Ernte verarbeitet werden. Ein langer Transport der Früchte ist nicht möglich, da sie so zerquetschen und der Saft verloren geht.

Aber das heißt nicht, dass wir hier auf die Acerola vollständig verzichten müssen. Bei uns kann man Acerola vor allem in Form von Saft und Pulver bekommen. Auch Tabletten bzw. Presslinge aus dem Pulver sind verbreitet.

 

Sind die Acerolaprodukte genauso hochwertig wie die frische Frucht?

Natürlich geht ein Teil der Nährstoffe bei der Verarbeitung verloren. Dennoch können Acerolaprodukte eine sinnvolle Investition in die Gesundheit darstellen. Zunächst werden bei Qualitätsprodukten die Säfte und das Pulver möglichst schonend verarbeitet, damit so wenig Vitamine und Mineralstoffe wie möglich verloren gehen.

Acerolasaft ist weniger verarbeitet und enthält daher mehr Nährstoffe als das Pulver oder Kapseln. Dieser kann pur gekauft werden oder wird in anderen Säften mit zugemischt, um den Vitamin C – Gehalt zu erhöhen. Kauft man reinen Acerolasaft, so trinkt man 2 mal am Tag ein Schnapsglas, um mit ausreichenden Vitaminen versorgt zu sein. Jedoch ist Saft immer nur eine begrenzte Zeit haltbar, vor allem, wenn die Verpackung einmal geöffnet wurde.

 

Im Vergleich dazu ist Acerolapulver wesentlich länger haltbar. Um aber auch hier einen möglichst hohen Nährstoffgehalt beizubehalten, sollte die Trocknung möglichst langsam passieren und bei geringer Wärme. Dies schützt die temperaturempfindlichen Bestandteile und das kann man dann auch schmecken.

Das Pulver kann in die tägliche Ernährung als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Die zusätzlichen Inhaltsstoffe der Acerola helfen dem Körper, das Vitamin C besser aufzunehmen und machen Acerolaprodukte zu einem besseren Vitamin C – Supplement als künstlich hergestellte Ascorbinsäure.

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Neben der innerlichen Anwendung kann die Acerolakirsche auch äußerlich verwendet werden. Teilweise ist sie Bestandteil von Anti-Aging-Cremes. Wer Pulver der Kirsche im Haus hat, kann sich seine eigene Antifaltenmaske herstellen.

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